Willkommen im Kunderbunt der Retrospektive


Allerlei und durcheinander,

so wie es sein soll oder eben erlebt wird.

21 Dezember 2011

Änderungen geschafft

Waren dies Zeiten, das letzte Jahr.
Es ist so viel passiert, das ich gar nicht weis wo ich anfangen soll.

Aber der grösste Teil ist überstanden.
Nach mehr als einen halben Jahr keinem eigenen Internetzugang, hab ich den nun wieder. Und ich bin froh. Erst in dieser Zeit bemerkte ich, was ich alles übers Netz erledigt hatte und wie abhängig man davon wird/ist. Korrespondenz, Rechnungen, Mails, auch Foren und die 2 Spiele, welche ich noch zwischendurch spiele, konnte ich nicht mehr machen. Naja Facebook sei dank, da komme ich via iPhone oder andere PC's gut rein. Und so hab ich nicht ganz den Kontakt verloren.

Vor über einem Jahr, haben wir beschlossen zusammen zu ziehen. Peter hat sich in der Zwischenzeit ein Häuschen gekauft, in dem wir nun seit Anfangs November 2011 wohnen.
Bern adieu, Zürich welcome.
Nein nicht ganz, ich arbeite noch bis Mitte Januar 2012 in Bern und pendle hin und her und es zehrt. Wohne während den Arbeitstagen bei meiner Tochter, hab sozusagen immer noch 2 Zuhause.
Ich war erstaunt wie schnell ich hier in Zürich einen Job fand, hab nie damit gerechnet. Da ich schon vor über einem Jahr fast 20 Bewerbungen abschickte und mehr oder weniger keine antworten darauf erhielt. Ich denke, es hatte damit zu tun, dass ich damals die Adresse von Bern angegeben hab. Wie soll jemand von Bern nach Zürich in diesem Beruf arbeiten kommen, bei den unregelmässigen Arbeitszeiten.

Vor einem Jahr hab ich auch die Wohnung in Toffen gekündigt und zog in ein Studio, in Kühlewil. Da hatte ich keinen Internetzugang, quassi keinen Handyempfang, 10 TV-sender (davon 6 anderssprachig), dafür mein Enkelkind in der nähe. Es wurde im Mietvertrag schriftlich erwähnt, dass ich aber nur bis Ende November 2011 in diesem Studio wohnen könne, da danach der grosse Umbau beginne. Mündlich wurde mir gesagt, ich könne bis Frühjahr 2012 dort bleiben.

Peter's Vater ist letzten Frühling an einem Hirntumor verstorben und ein Monat später sein Bruder.

Meine Tochter hat die Beziehung zu Luca's Vater beendet und zieht diesen Januar weg, mit dem Kind. Sie hat einen 50% Job gefunden und beginnt damit auch im Januar. Mir liegt diese Veränderung sehr schwer im Magen. Ich weis, dass sie sich die letzten Monate kaum mehr aufraffen konnte, dass sie mit Luca und der ganzen Situation überfordert ist. Und viele Leute in ihrem Umfeld machen es ihr auch nicht leichter. Jeder gibt *gute* Ratschläge, Sarah versucht sie teils umzusetzen und dann ist es auch wieder nicht gut. Aus lauter Frust gibt sie ihr Geld äusserst sinnlos aus, zahlt teils Rechnungen nicht, kann sich kaum mit Luca abgeben.
Ich weis manchmal nicht was ihr wichtiger ist, ein neues Leben oder ihr Kind.
Finanziell kann und will ich sie nicht unterstützen, wegen dieser sinnlosen Geldausgabe. Ich rege mich darüber dann nur auf, wenn ich irgend Rechnungen bezahlen würde und Sarah dann ein paar Tage später sich ein Laptop, iPhone, iPad oder dergleichen leisten kann. Es geht so nicht auf. Überlege mir ob ich ihr anbieten soll, Luca's Alimente zu verwalten, nach meinen Konditionen. Was ihr bestimmt nicht passen wird.

Soviel zu "Änderungen geschafft".
Ist das eine geschafft, kommt das nächste.
Im denn Sinne bis zum nächsten.

1 Kommentar:

Axel hat gesagt…

Das Netzt ist zwar groß, aber nicht groß genug um alles nachfühlen zu können. Einige deiner "Erlebnisse" kommen mir nahezu bekannt vor.

Ich hatte dich die ganze Zeit nie vergessen, wie auch die anderen ...

Ich wünsche Dir in solchen Zeiten viel Kraft und zwischendurch Erfolgserlebnisse. Aber wie man es auch immer möchte, es wird immer eine Berg - und Talfahrt bleiben. Mal mehr nach oben und mal wieder mehr runter.

Um mal in der Vergangenheit zu wühlen, dass mit dem MANOS Konzert wird wohl so schnell nichts mehr werden (längere Auszeit), aber wer weiß, welche Community sich mal wieder wo und wann, warum zusammenfindet. ;)

In diesem Sinne: Ich wünsche Dir und natürlich Euch allen da drüben, einen Guten Rutsch ins Jahr 2012 ... Da geht nichts unter, sondern fängt nur wieder an ...

Liebe Grüße
Axel