Willkommen im Kunderbunt der Retrospektive


Allerlei und durcheinander,

so wie es sein soll oder eben erlebt wird.

01 Januar 2009

Myst kommt auf das iPhone

Hmm brauch ich jetzt doch ein iPhone????


Das Spiel Myst setzte grafisch und konzeptionell neue Maßstäbe. Jetzt kommt der Klassiker auf das iPhone.

Vor rund 15 Jahren erschien das Spiel »Myst«, das eindrucksvolle Grafik, stimmungsvolle Musik, ungewöhnliche Erzählweisen, innovative Konzept, knifflige Puzzle und clever eingesetzte Technik auf beeindruckende Weise verknüpfte.

Myst sorgte für ungeahnte Furore in der Spieleszene, wurde einer der großen Bestseller unter den Computerspielen und löste eine wahre Manie aus. Es fand unzählige Nachahmer und wurde selbst in mehreren Teilen fortgesetzt.

Nun haben die Macher in ihrem Forum zur Online-Version des Spieles mitgeteilt, dass sie an einer Umsetzung von Myst für das iPhone arbeiten. Arbeitstitel: iMyst.


Quelle:


1 Kommentar:

Axel hat gesagt…

Ich finde Myst ist die logische Ergänzung zum Trend der damaligen Zeit. Storytechnisch gesehen ist es grob gesehen eine Mischung aus Fantasy und Science Fiction. Einige Elemente und Prinzipien könnten genauso gut auch aus "Die unendliche Geschichte sein", während andere Prinzipien hier und da Star Trek ähneln.
Technisch gesehen war es die Blütezeit der Adventurespiele. Wenn ich da an das 3 Jahre ältere Mutter aller Adventurespiele, "The Secret of Monkey Island" sehe, so finde ich auch Inseln und im übertragenem Sinne Welten, welche ihre eigenen Storys erzählen.

Am Ende könnte man sagen, sind es all die Elemente vom damaligen Zeitgeist vereint. Waren die damaligen Adventurespiele eher humoristisch geprägt, so ist Myst ernsthafter. Ist Star Trek teils etwas futuristischer, so sind bestimmte Mechanismen in Myst logischer erklärbarer und verständlicher ...
Was übrig bleibt sind die Ambientsounds, die Liebe zum Detail und auch der eher religiös anmutende Part (ist ja nicht weit hergeholt, wenn man sich mit der Biographie von den Millers beschäftigt), runden die Spiele am Ende ab. Nie wirklich geklärte Rätsel halten die Spannung am Leben!

Was mich nach den ganzen Jahren fasziniert, ist die scheinbar nie enden wollende Inspirationskraft, welche von den Spielen ausgeht. Teile aus dem Reallife sind ja bewusst im Spiel verflochten, um einen gewissen Wiederkennungswert zu haben.
Wobei dies unter Umständen einen Suchtcharakter und Realitätsverzerrung bedeuten kann. Mir ging es immer so. Je mehr Realität ich im Spiel fand, umso mehr habe ich mich mit den realen Dingen auseinandergesetzt. Umgekehrt hielte ich es für bedenklich.

Braucht man es auf dem iPhone?

Ich habe gar keins. Axel ist minimalistisch veranlagt und hat schon die ganzen Blinkies auf dem Handy deaktiviert um keinen Augenkrebs zu bekommen.

Es trägt meiner Meinung aber dazu bei, dass dieses Spiel seinen Kultcharakter weiter ausbaut.

Siehe Star Trek gerade ... die Special Effects aus TOS kann man heutzutage mit nahezu jedem Computerprogramm am heimischen PC nachbasteln, ohne großartige Vorkenntnisse zu haben. (Anleitung ergooglen und per Copy & Paste nachäffen) Aber eben die 50. Wiederholung der 80. Wiederholung des 2. Remakes machte es am Ende berühmt und hatte seinen Höhepunkt 20 Jahre später.

Für Hardcoresammler sicherlich ein Sammlerstück. Muss wohl jeder für sich entscheiden. ;)

Mich würde eher das Equipment der Sounds interessieren.

/me schielt schon zu "Orange Verstärkern" und neuen Gitarren :-)