Willkommen im Kunderbunt der Retrospektive


Allerlei und durcheinander,

so wie es sein soll oder eben erlebt wird.

23 September 2008

Gedankenfetzen

Ich weiss wieder einmal nicht wo ich hin gehen soll. Warum fühle ich mich so daneben. Sind es die kleinen stetigen Änderungen, welche mich dermassen verunsichern? Ist es das "alte" was mir fehlt?

Ja, ich vermisse es und doch blicke ich vorwärts. Und wieder rückwärts. Bestimmt gibt es einen grossen Haufen Altlasten, welche ich gerne einfach in eine Schublade stecken würde. Und doch finde ich nicht da hin, wo ich gerne hingehen würde. Wird dies noch lange so sein?
Ich wünsche mir ein geregeltes Leben, kein dauerndes hin und her springen => in jeder Beziehung. Und doch finde ich es richtig angenehm. Ich hab mir dieses Jahr viele Änderungen widerfahren, teils sehr bewusste, aber auch unbewusste. Ich drängte nach diesen Veränderungen und jetzt bin ich (noch) nicht zufrieden. Ist es die so genannte Midlifecrisis, welche mich packte? Ist es das Bewusstsein, mein Leben zu ändern. Ich denke eher zweiteres. Das andere wird mich schon noch packen und zudem bin ich dafür noch etwas jung ;)

Hallo ich wünsche mir so einiges und wo bleibt mein Ziel!!!!!! Ich sollte mir mal dass vorgenommene zu ende führen, danach werde ich bereit sein an weiterem zu arbeiten.
Es ist viel, was ich begonnen hab:

  • Beziehung
  • Arbeiten an meine eigenen ICH
  • Umzug
  • Träume/Wünsche
  • Arbeitsstellensuche/ Kündigung
  • Ausbildung
  • Urlaub
Ich selber bleibe da irgendwie oder irgendwo auf der Strecke. Der Umzug hat im Moment Priorität, nebst den zwei ersten Punkten. Denn diese sind mir äusserst wichtig. Und trotzdem fühle ich mich verunsichert.

Stopp... finde zu dir selber, der Rest wird sich von sich aus ergeben. Es wird dir neue Perspektiven öffnen, Klarheit darüber verschaffen, wie es weiter gehen soll.

1 Kommentar:

Axel hat gesagt…

Ach wie gut ich dieses Gefühl kenne. Im Grunde genommen läuft alles, egal wie es ist, immer weiter und es nimmt in der Regel ein gutes Ende. Aber man fragt sich dann irgendwann die berühmte Gretchenfrage: "Kann dass schon alles gewesen sein? Gibt es da sonst nichts mehr?"

Man könnte es durchaus als Midlifecrises bezeichnen. Aber meiner Meinung ist es das nicht. Wenn ich persönlich zurück schaue, so ging es mir in bestimmten Lebensabschnitten oft viel zu gut. Ich hatte alles, hatte mein Glück und brauchte oft gar nichts mehr dafür tun. Und genau an diesem Punkt fing es bei mir an. Ich wollte einfach mal die andere Seite kennen, die von der mir immer erzählt wurde, wie schlecht und böse sie ist.
Das war mein neues Ziel! So blöd wie das klingen mag, ich wollte auch einmal so richtig auf die Nase fallen, damit ich auch selber spüre, wovon die alle reden.

Dieser Kampf, wer unten ist will nach oben und umgekehrt ist schon immer so gewesen. Vollkommen menschlich.

Als Atheist fällt mir da eine Aussage einer Theologin ein: "Jeder gute Christ sollte mindestens einmal im Leben seinen Glauben in Frage stellen, um zu wissen was man an ihm schätzt!"

Dem kann ich nur zustimmen und es nicht nur auf diesen Glauben beziehen.

Solange wie ich dich jedenfalls kenne muss ich sagen, du bist schon ausgeglichener und selbstbewußter geworden wie ich finde. Nicht das man nun immer bei jedem Sachverhalt gleich stur Nöö sagen muss, aber ein differenziertes Denken macht vieles lebendiger. Oder eben einmal mehr die Vernunft vorschieben!
Das ist wie auf dem Jahrmarkt: Man könnte hier und da an einer Bude was essen, oder mal mit dem Karussell mitfahren, aber am Ende siegt die Vernunft, weil dann das Geld unnütz weg wäre.

Ich drücke dir/euch die Daumen für alle Ziele! Und wenn es nur ein Kaffee in einer Shoutbox ist, man aber mindestens einmal dabei lächelt, ist das immerhin ein Tropfen auf dem heißen Stein. Es geht immer weiter, ob man will oder nicht!

Zum Abschluß auf meine Art ein Lied dazu: http://de.youtube.com/watch?v=tRPGDzzGT60