Willkommen im Kunderbunt der Retrospektive


Allerlei und durcheinander,

so wie es sein soll oder eben erlebt wird.

10 August 2008

Teufelsschlucht

Treffen in der Mitte und zwar in Aarburg, da wir beide gestern an Geburtstagen waren. Wäre schön gewesen, wenn man das Schloss auch besichtigen hätte können. Aber wegen zu geschlossen (Ich merke mir hier vor, das die Öffnungszeiten immer Samstags ab 14.00 Uhr, beschränkt von Juni bis Oktober)



Naja so schauten wir auf die Karte und ich fand Teufelsschlucht klingt doch gut

Wie kam diese Schlucht zu ihrem Namen.....

Die Tüfelsschlucht hiess nicht immer so, sondern erst seit sich ein Teufel mit einer armen Seele verlaufen hat.
Er wollte die Seele in die Hölle bringen, aber im Cholersbachgraben war es so schön kühl, dass er samt der Seele in eine Pfütze sprang.
Nachdem er die arme Seele in der Hölle ( im Wuestgebiet) ablieferte, holte er seine gleichgesinnten Artgenossen in die Schlucht. Dort trieben sie ihr Unwesen. Sie spielten mit dem Wasser, standen unter die Wasserfälle und hüpften unter die Pfützen und Weiher. Dabei fluchten sie, dass es das Harz aus den Tannen quetschte.
Doch den Leuten im Dorf wurde es langsam unheimlich zu Mute. Denn Dampf stieg wie eine dunkle Wolke aus der Schlucht und blieb über dem Dorf hängen. Der Bach dampfte und fing an nach Schwefel zu stinken. Die Forellen schwammen mit ihren silbrigen Bäuchen nach oben. Die Leute jammerten und waren verzweifelt.
Jetzt rissen die Teufel auch noch Bäume aus und schmissen Felsbrocken ins Bachbett, um das Wasser zu stauen.
Diesem Treiben musste natürlich ein Ende gesetzt werden und so holten sich die Leute Hilfe vom Kapuzinerkloster in Olten.
Ein Pater kam. Er stieg mutterseelenallein in die Schlucht, während die Leute beteten und Kerzen für ihn anzündeten. Nun stiegen gelbe Nebelschwaden auf und es polterte und tobte aus dem Graben.
Erst nach sechs Stunden kam der Pater zurück. Müde und erschöpft vom harten Kampf mit dem Bösen.
Seine braunen Haare waren kreideweiss geworden und an der linken Schläfe hatte er das Mal einer feurigen Klaue.
Seither sind die Tüfel aus der Schlucht vertrieben und der Bach ist wieder klar, nur der Name ist geblieben: "Tüfelsschlucht".




So teuflisch viel Wasser hatte es nicht, es war eher ein Rinnsal welches uns begleitete.
Und der Pass, der war auch kein Pass.
Es hat aber Spass gemacht und das Eis war lecker

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