Willkommen im Kunderbunt der Retrospektive


Allerlei und durcheinander,

so wie es sein soll oder eben erlebt wird.

09 Dezember 2007

Erste Hürde geschafft

Diplomfallstudie bestanden.

Danke dir Perlenstern für die Korrekturarbeit. Du bist ein Engel.

Jetzt kommt noch die praktische Prüfung, das Fachgespräch und die Abschlussqualifikation.

Dazu habe ich aber noch etwas Zeit. Da ich leider mit 60% die Ausbildung begonnen hab, verzögern sich die drei letzten erwähnten Punkte fast bis in den August. Denn vom SRK aus, werde ich erst drei Monate vor Ausbildungsende an die Prüfung zugelassen. Trotzdem werde ich immer noch ein wenig oder ganz viel im Stress sein. Ersten durch die neuen 80% und dann dadurch dass ich mich fit machen muss. Je älter man wird, desto schwieriger wird das lernen. Gelerntes verschwindet schneller oder muss einfach wieder präsent gemacht werden.

So nun dann, allen ein schöner zweiter Advent.

Wie fängt man den Weihnachtsmann?

Um dieses Problem bewältigen zu können, geben wir hier einige Lösungsvorschläge:


1. Die geometrische Methode:

Man stelle einen zylindrischen Käfig im Wald auf eine schneebedeckte Lichtung:

Fall 1: Der Weihnachtsmann ist innerhalb des Käfigs. Dieser Fall ist trivial.

Fall 2: Der Weihnachtsmann ist außerhalb des Käfigs. Dann stelle man sich in den Käfig und führe eine Inversion an den Käfigwänden durch. So gelangt der Weihnachtsmann in den Käfig und man selbst nach draußen. Man achte darauf, dass man sich nicht in die Mitte des Käfigs stellt, da man sonst im Unendlichen verschwindet.

2. Die Projektionsmethode:

Ohne Beschränkung der Allgemeinheit nehmen wir an, dass die Erde eine Ebene ist. Wir projizieren nun diese Ebene auf eine Gerade, die durch den Käfig läuft, und diese Gerade auf einen Punkt im Käfig. Damit gelangt der Weihnachtsmann in den Käfig.

3. Die topologische Methode:

Der Weihnachtsmann kann topologisch als Torus aufgefasst werden. Man transportiere Waldlichtung in den vierdimensionalen Raum. Nun ist es möglich, die Lichtung so zu falten, dass der Weihnachtsmann beim Rücktransport in den dreidimensionalen Raum verknotet ist. Dann ist er hilflos.

4. Die stochastische Methode:

Man benötigt dazu ein Laplacerad, einige Würfel und eine Gaußsche Glocke. Mit dem Laplacerad fährt man in den Wald und wirft mit den Würfeln nach dem Weihnachtsmann. Kommt er nun mit seinem Schlitten angefahren, stülpe man die Gaußsche Glocke über ihn. Damit ist er mit der Wahrscheinlichkeit eins eingefangen.

5. Die Newtonsche Methode:

Käfig und Weihnachtsmann ziehen sich durch die Gravitation an. Bei Vernachlässigung der Reibung wird der Weihnachtsmann früher oder später im Käfig landen.

6. Die Heisenberg-Methode:

Ort und Geschwindigkeit eines bewegten Weihnachtsmanns lassen sich nicht gleichzeitig bestimmen. Da ein sich bewegender Weihnachtsmann auf einem Schneefeld keinen physikalisch sinnvollen Ort einnimmt, eignet er sich nicht zum Fangen. Die Weihnachtsmannjagd kann sich demnach nur auf einen ruhenden Weihnachtsmann beschränken. Das Fangen eines ruhenden, bewegungslosen Weihnachtsmanns wird dem Leser als Übungsaufgabe überlassen.

7. Die Schrödinger Methode:

Die Wahrscheinlichkeit zu einem beliebigen Zeitpunkt einen Weihnachtsmann im Käfig zu finden ist größer als Null. Man setze sich hin und warte.

8. Die Einsteinsche Methode:

Man überfliege die Waldlichtung mit annähernd Lichtgeschwindigkeit. Durch die relativistische Längenkontraktion wird der Weihnachtsmann flach wie ein Papier. Man greife ihn, rolle ihn zusammen und mache ein Gummiband herum.

9. Die experimentalphysikalische Methode:

Man nehme eine semipermeable Membran, die alles außer dem Weihnachtsmann durchlässt und siebe damit den Wald aus.


Kommentare:

Astrid hat gesagt…

Herzlichen Glückwunsch, Cathy!
Dann kannst Du wenigstens ein bissel durchatmen!
Den "Rest" schaffst Du auch noch!

Viele Grüße
Astrid

Cathy hat gesagt…

Danke Astrid, bin echt froh ist die bestanden. Lag mir schwer im Magen...

TheSearcher hat gesagt…

Du hast für den Weihnachtsmann fangen die wirtschaftswissenschaftliche Methode vergessen:

einfach hinreichend viel Geld an den Weihnachtsmann abdrücken, dann fängt er sich brav selbst. :-)