Willkommen im Kunderbunt der Retrospektive


Allerlei und durcheinander,

so wie es sein soll oder eben erlebt wird.

04 Januar 2007

In Erfurt

Zur Myst-Suite lässt sich gut schreiben und ich denke gerne an die drei Tage zurück. Im Zug von Erfurt nach Bern habe ich genug Zeit mir Gedanken zu machen, den die Fahrt dauert knapp 7 Stunden. Der Abschied war wie erwartet hart uns so begab ich mich als letzte langsam und zögerlich zum Bahnhof. Den Dom zu sehen wäre jetzt noch ein einmal genial, aber mit dem Koffer im Schlepptau wird das wohl nichts. So kaufte ich mir noch ein wenig Knabberzeugs, ein PC-Heft und wartet auf den Zug.

Am Samstag begann der Tag für mich um 5:00 Uhr und endete um ca. 3:30 Uhr. Zwei Kaffees und noch einmal über die Bücher, habe ich alles? Fahrkarte, ID, Euro, Pflaster (für die Nase), Tasche, Getränke, Früchte und Handschuhe. Kurz vor sechs Uhr begab ich mich zu unseren Regionalzug, den ich glatt verpasste und auf den nächsten warten musste. Hoffentlich werde ich den Zug in Bern nicht verpassen, den hier war es bitter kalt und ich musste das Auto kratzen. Alles ging wie am Schnürchen und bald sass ich im ICE nach Frankfurt. Dort angekommen hatte ich genau 9 Minuten Zeit zum Umsteigen. Das wird noch einmal knapp. Frankfurt, Fulda, Gotha, Erfurt, Leipzig Dresden, ich hab nicht schlecht gekuckt, begebe ich mich so weit von zu Hause weg ? Zum Glück hatte ich mein Plätze reserviert, ansonsten hättet ich wohl drei Stunden stehen müssen.

In Erfurt kramte ich mal meine Stadtkarte hervor und suchte die Strasse vom Hostel. Na ja scheint nicht weit zu sein, also losmarschieren, was eine Wohltat für meine eingerosteten Gelenke war. Da ich am Vorabend kurzerhand mit Locutus abmachte, ich könne ihm ein SMS schreiben wenn ich dort angekommen wäre, machte ich dies auch. Kurzerhand stieg er zum Auto aus und die erste Begrüssung viel aus. Danach Zimmer bezogen und Locutus Urlaubsutensilien hochgetragen.
Wartend mit Plörre sahen wir dem nächsten Eintreffenden entgegen, Kai-Uwe und es wurde weiter Kaffe getrunken. Irgendwann trieb mich die Unruhe und ich hatte das Gefühl, ich sollte noch dringenst Knabberzeugs einkaufen gehen, draussen wurde es schon langsam dunkel. Kurz an der Lobby nachgefragt und dann losmarschiert. Danke Locutus, so sahen wir den Dom bei Einnachtung von seiner schönen Seite. Wieder zurück, waren da auch schon Thoro und Nefret und auch sie bezogen ihre Zimmer , nachdem Mucol mit Alex angekommen waren. Da irgend ein kleines Problem bei der Hostelführung entstanden war, entschieden sich Nefret und ich das Dreierzimmer mit Balkon zu beziehen. Wir beide warnten uns vor dem Geschnarche. Als dann Menolly mit Kind und Kegel ankamen und auch Zimmer bezogen, hatten wir alle riesen Kohldampf. Dieser Kohldampf reicht so weit, das niemand zuerst den Dom sehen wollte. Irgendwann fanden wir ein Restaurant und schoben uns gekochte, leckere Nahrung in die vor Hunger fast ausgedörrten Mägen. So jetzt können wir noch einmal dem Dom besichtigen, welcher mich dermassen faszinierte, dass ich wohl jeden damit ziemlich nervte .
Zurück im Re24 begaben wir uns zu Nefret und mir ins Zimmer, die 10 Euro habe ich bis jetzt nicht bezahlt ;) .Da wurde noch geplaudert, geplaudert, geplaudert, bis nach und nach einer nach dem andern das Zimmer verliess. Nefret, Locutus und ich hatten zum Schluss noch ein wirklich nettes Gespräch (mach dir nicht zu viele Sorgen, Locutus, ihr zwei passt wunderbar zusammen) und irgendwann um fast 3.00 Uhr verschwand dann auch Locutus.

Kurz vor 9:00 Uhr trieb mich ein innerer Zwang aufzustehen, ich ging kurz duschen und begab mich zum wunderbaren Duft vom Kaffee. Ich dachte schon, ich wäre eine der letzten die dort unten angekrochen kam. Aber nix da, ich war die erste !!! Wo waren die Frühaufsteher !! Nach und nach trudelten sie aus ihren Schlaflöcher hervor und genossen das Frühstück. Da kam ja auch schon Susi mit ihrem Sohn und vermisste jemanden. Der lag noch im Bett mit seinen Schlafläusen.
Später vereinbarten wir dann den Zeitpunkt uns Erfurt bei Tag anzusehen. Beim Dom genossen wir irgendwelche Würste und kehrten nach ca. 3 Stunden wider zum RE24 zurück. Einfach eine wunderbare Stadt, dieses Erfurt und ich werde wieder einmal dort hin gehen. Einige legten sich hin, einige spielten Tabu, mein Gott einfach auf Deutsch etwas zu erklären ist gar nicht so einfach. Später arrangierten wir uns unten im Spielkeller und das Buffet wurde hergerichtet. So viel zu essen habe ich schon lange nicht mehr gesehen. Schichtsalat, Hackfleischbällchen, Waffeln, Würstchen, Toast Hawaii, Fladenbrot, in Teig eingewickeltes, Knabberzeugs, hmm und die leckern Desserts. Wir hatten so viel zu essen, das wir am nächsten Morgen getrost noch Frühstücken konnten. So suhlten wir uns bis fast Mitternacht im Essen , begaben uns kurz davor nach draussen um anzustossen und Feuerwerke zu sehen. Als die Kirchenglocken anfingen zu läuten, begann es auch zu regnen. Später sassen wir noch gemütlich am Trockenen und plauderten und plauderten. Irgendwann trieb es auch die letzten hoch ins Bett und der Morgen danach nahte vehement.

Als ich so knapp gegen 10:00 Uhr in den Spielkeller ging, war schon fast alles aufgeräumt. Nur noch viele Essreste standen herum. Die morgendliche Begrüssung begann mit : Waffel gefällig ??? Nein ein Kaffe wäre mir zuerst wichtiger.
Nach dem Frühstück, das hauptsächlich aus Waffeln bestand, ging’s ans Aufräumen. Bald mussten sich Mucol und Alex verabschieden. So blieb nicht mehr viel Zeit und einer nach dem andern ging. Die Abschiede sind hoffentlich nicht von langer Dauer.

Bis zu nächsten CT *winke*

Kommentare:

Pfösou hat gesagt…

Das kann ich mir gut vorstellen, das deine Glieder ein bisschen eingerostet waren nach 7 Stunde sitzen. LOL

Zu dem "auf Deutsch zu erklähren....." stimme ich dir voll zu. Geht mir auch so.
Sitze manchmal einige Zeit vor einem Satz und grüble wie ich jetzt das schreiben könnte, so das es einigermassen verständlich ist.

Sonst guten Bericht, habe ihn gerne gelesen.

Danke

Grüessli Pfösou

Locutus hat gesagt…

Sehr netter und vor allem ausführlicher Bericht Cathy. Mir hat es auch eine Menge Spaß gemacht und es war sehr schön.

Naja und zu dem zusammenpassen ... ein richtiger Querfurter verträgt auch dementsprechend mehr Heinriche. :D

So bis dahin ...

Menolly hat gesagt…

Juhu Cathy,
ich habe mich Tirisch gefreut das du dabei warst!:-)
Und beim nächsten mal spielen wir Tabu auf Schweizerdeutsch!! *gg*
Das wird sicher der Hammer!!!