Willkommen im Kunderbunt der Retrospektive


Allerlei und durcheinander,

so wie es sein soll oder eben erlebt wird.

12 Oktober 2006

Danke Karin

Nach diesen anstrengenden Tagen , bei denen ich kaum zur Ruhe gekommen bin, wurde ich gestern von einer lieben, netten Person zum Krabbenessen eingeladen.
Dieser Mittwoch und Donnerstag werde ich wohl nie mehr vergessen in meinem Leben. Was war schon der Beziehungsbruch mit meinem Freund, der viele Wohnungsärger, das versch****ene Fremdpraktikum , die ganze Umzieherei und der Tod meiner Großmutter, im Vergleich was ich eben diese zwei Tage durchmachen musste .
Du hast mich unterstützt, mir Mut gemacht, mich von meinem elend ein wenig abgebracht.
Man kann sich gar nicht vorstellen, was für Gefühle durch den Kopf wandern.
Zuerst war es einfach nur Ärger, dann kam die Wut und danach nur die blanke Angst. Kein einziger Gedanke bleibt dir erspart. Du malst dir alles mögliche zusammen. Fängst an zu zittern und glaubst deine eigene Tochter nie mehr zu sehen.
Was überaus unwürdig ist, sind die vielen Telefone die man führen muss. Und man sucht zuerst bei sich, findet aber nichts. Glaubt das irgendwas vorgefallen ist, weiß aber nicht was. Beginnt sich ein Gewissen zu machen , ob es der viele stress gewesen sein könnte. Und findet trotzdem keine Antwort.
Nun die Angelegenheit hat sich zum guten gewendet, die Antworten fehlen aber nach wie vor. Das Vertrauen muss neu entwickelt werden, das gegenseitige.
Ich hatte Anfangs August wirklich Kraft geschöpft, es war eine wunderbare Zeit in Bernshausen , denn ich konnte viele, nette, neue Leute kennen lernen. Und dann kommt dieser Schlag. Zuerst unbegreiflich, aber nach und nach geht dir ein Licht nach dem andern auf.

Dieser Abend bei dir, hat mir so was von gut getan. Die Jugendlichen waren zwar auf Schnupperkurs und haben sich gegenseitig nicht viel erzählt. Na ja ich war wohl nicht besser.
Aber die Krabben haben echt geschmeckt. Meine Finger riechen zwar jetzt noch nach Curry..... Ich hab noch nie auf Besuch Fingerfood gekostet. Aber dies war eine Erfahrung der besonderen Art. Warum, ich weiß es nicht? Die Weisheit, die du mir am Morgen erzählt hattest. Ich hab sie versucht so Wortwörtlich wie möglich zu wiedergeben.

Jedes Kind ist wie eine Raupe: im Cocon entwickeln sie sich und wenn sie fliegen wollen,
lasse sie ihre Flügel entfalten und in seiner Pacht wie ein Schmetterling davon fliegen.


Ich möchte mich noch einmal ganz herzlich bei dir Bedanken für deine Unterstützung

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